Phänomexx aus der Sicht eines Science-Buddy
Seit einiger Zeit können Grundschulen aus der Umgebung zur Loburg kommen, um das Phänomexx zu besuchen. Der Besuch ist natürlich kein Selbstläufer und somit braucht es neben den betreuenden Lehrern der Grundschulen auch „Science-Buddys“, die den Besuch vor Ort koordinieren. So gilt es, die Räumlichkeiten vor dem Besuch vorzubereiten, den Kindern während der Erkundung für Fragen zur Seite zu stehen und am Ende alles wieder aufzuräumen.
Vor Kurzem erst wurden Schüler aus der 10B als neue Science-Buddies an der Loburg und am Hauptstandpunkt in Ahlen ausgebildet. Nach nun zwei Einsätzen mit Grundschülern fragen wir Kjell Tredup nach seine Eindrücken und die Besuche der Grundschulen aus der Sicht eines „Science-Buddy“.
LoNews: Hallo Kjell, wie lange bist du denn schon Science-Buddy?
Kjell: Seit jetzt knapp einem halben Jahr.
LoNews: Wie oft warst du denn schon als Science-Buddy tätig?
Kjell Zwei mal. Und bald hoffentlich wieder.
LoNews: Kannst du uns ein Beispiel von einem typischen Tag im Phänomexx geben, wenn eine Grundschule zu Besuch kommt?
Kjell: Als erstes treffe ich mich mit dem anderen oder den anderen Science-Buddies um 7:45 Uhr oben im Schloss am Phänomexx. Danach gehen wir rein und bereiten alles für den Besuch vor. Wir stecken zum Beispiel alle Stecker von den Lampen ein, schalten den Laptop an und verteilen die iPads. Außerdem müssen die Eiswürfelmaschine angemacht und einige andere Stationen individuell vorbereitet werden. Wenn die Kinder dann meist um 8:30 Uhr eintreffen, geht einer runter und empfängt die Klasse und führt sie nach oben, bevor wir die Forscherhefte verteilen und eine kurze, generelle Einleitung geben. Danach kann es auch schon losgehen und die Kinder verteilen sich selbstständig an die Stationen. Ab diesem Punkt kommen die Schüler hauptsächlich alleine zurecht, natürlich müssen wir aber trotzdem ab und zu Fragen beantworten und kleine Tipps geben. Am Ende, also meist gegen 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr, bitten wir die Klasse noch einmal in den Gemeinschaftsraum und machen eine kleine Feedback-Runde. Meistens hören wir positives aber manchmal gibt es auch echt gute, konstruktive Verbesserungsvorschläge. Abschließend verabschieden wir die Klasse und sie machen sich auf den Weg zurück zu ihrer Schule.
LoNews: Dann berichte doch mal über die Sachen, die dir am meisten Spaß machen.
Kjell: Die interaktive Arbeit mit den Grundschülern. Außerdem das Vorbereiten der Räumlichkeiten mit den anderen Science-Buddys.
LoNews: Was findest du noch verbesserungswürdig?
Kjell: Also eigentlich läuft alles ziemlich gut.
LoNews: Wie bist du dazu gekommen, Science-Buddy zu werden?
Kjell: Ich mag es, mich mit der Energieversorgung der Zukunft zu beschäftigen. Genau das wird im Phänomexx verstärkt behandelt, weshalb ich direkt ganz Ohr war, als Herr Bopp mit den älteren Science-Buddies in unsere Klasse kam und erklärte, dass nun neue Science-Buddies gesucht werden. Daraufhin habe ich mich dann mit ein paar Freunden angemeldet und wir haben drei Nachmittage an der Loburg verbracht und wurden zu Science-Buddies ausgebildet. Anschließend haben wir einen Tag im Phänomexx in Ahlen verbracht. Mir hat das echt viel Spaß gemacht und ich kann es jedem nur empfehlen!
Aktuell ist das Phänomexx gut besetzt, allerdings wird irgendwann auch wieder Nachwuchs gesucht. Wenn es soweit ist, wird sich Herr Bopp melden, und sich über zahlreiche Rückmeldungen freuen.
