Schon seit Januar arbeitet unser Umwelt-Team intensiv an dem Projekt „Schule der Zukunft“. Um diesen Titel nun auch zu behalten, reichen nicht nur saubere Schulhöfe aus… Doch was können wir eigentlich noch dazu beitragen und was hat unsere Schule bereits getan? Die Leitung des Arbeitskreises „Umwelt“ hat Herr Frönd in die Hand genommen. Doch ohne die Mithilfe von Frau Ahlers, Frau Blömker, Herr Bopp, Frau Kruse, Herr Nardmann, Herr Dr. Pickel, Frau Schöne und Frau Tipp und ohne die Fairtrade-Gruppe wäre nichts möglich. Aber auch von uns allen wird jede helfende Hand benötigt!

Die Fairtrade-Gruppe

Was ist eigentlich Fairtrade?

Fair… was? Bei Fairtrade Produkten geht es darum, dass Bauern und Arbeiter gut und fair für ihre Arbeit bezahlt werden, zum Beispiel für das Anbauen von Kakaobohnen, denn häufig können die Bauern von ihrem Gehalt nicht gut leben. Der Großteil des Geldes geht nämlich nicht an die Bauern, sondern an den Handel. Und damit diese Arbeiter nicht an Hunger leiden müssen, will unsere Schule diese Produkte unterstützen!

Warum nicht Fairtrade kaufen, wenn man damit Menschen helfen kann?

Auch in unserer Schule gibt es immer mehr Fairtrade-Produkte, und jetzt gibt es an unserer Schule auch die Fairtrade Süßigkeiten! Sie sind zwar etwas teurer, aber warum nicht helfen, wenn es uns allen gut geht? Die Schüler-Fairtrade-Gruppe ist mit Feuereifer dabei:

„Es fühlt sich gut an Menschen zu helfen“,

und das tun sie auch. Mit viel Motivation ist die Gruppe bei dem Verkauf der Süßigkeiten dabei.

Ein Schokoriegel, der Menschen hilft

Unsere Schule hilft!

Man kann nicht nur mit dem Kauf von Fairtradeprodukten helfen, es gibt hier bei uns auch andere Aktionen. Es wurden Stifte gesammelt, um syrischen Mädchen zu helfen; Mit Erfolg:

„Es sind etwa 30 kg Stifte zusammengekommen, die wir mit Stolz an die Sammelstelle geben konnten“,

teilten uns Herr Bopp und Herr Frönd mit. Auch Handys wurden gesammelt, denn diese tragen wertvolle Rohstoffe in sich. Ein weiteres Projekt ist das Pflanzen von Bäumen.

„Es kann jeder mitmachen, der eine Schaufel in der Hand halten kann, das Einpflanzen ist aber eher für ältere Schüler gedacht“,

jüngere Schüler können besser beim Planen helfen. Doch bei den meisten (nicht nur oben genannten) Aktionen, muss jeder mit anpacken.

SchülerInnen aus der EF trotzen dem Nieselwetter beim Bäumepflanzen

Der Umwelt zu helfen muss nicht teuer sein!

Sammelaktionen und Fairtrade sind schön und gut, aber wir können auch mit kleinen Gesten der Umwelt helfen, indem wir weniger Plastik kaufen, keinen Müll in die Gegend schmeißen und daran denken, Heizungen und Licht auszustellen, denn für die wird Energie benötigt, und diese kann aus Kohlekraftwerken kommen. In jeder Klasse wurden Umweltdetektive bestimmt, die darauf aufpassen sollen, dass das auch umgesetzt wird. Da das in manchen Klassen nicht funktioniert hat, soll es bald Umweltpaten geben, das sind zwei Experten. Doch auch das funktioniert nur, wenn alle mithelfen! Damit diese aber informiert werden, wurde hier bei uns an der Loburg der Film…

…Zukunft Einkaufen…

gedreht. Dieser soll motivieren, sich für die Umwelt einzusetzen, denn die Loburg ist Pilotschule, das heißt, dass sie das Vorbild für andere Schulen ist. Dieser Film wurde im Juni 2018 gedreht, und das erstaunlicherweise an nur einem Tag! Doch nicht nur der Film soll informieren und motivieren, auch in der Bücherei gibt es eine Ecke mit Umweltbüchern. Viel Spaß beim Lesen!

Pläne, Pläne und noch mehr Pläne..

Doch das ist noch nicht alles, es soll z.B. eine AG im Forder-Förder-Band geben, und noch mehr Aktionen, die der Umwelt helfen, mit dem Ziel Schule der Zukunft zu bleiben. Das ist eine Kampagne, die Schulen aus ganz NRW zu Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit motivieren soll.

Also, jeder muss der Umwelt helfen, denn auch kleine Gesten können Großes bewirken!

Hanna & Johanna