Redakteur Jona ermittelte für LoNews den Lesetipp vor Weihnachten!

Vermutlich hat wohl jeder von euch schon einmal den Namen des berühmten Privatdetektives aus der Baker Street gehört. Doch lohnt es sich auch, einen Blick in diese Lektüre zu werfen?

In den von Sir Arthur Conan Doyle geschriebenen Geschichten wird auf spannende Art und Weise berichtet, wie Sherlock Holmes und sein Freund Watson verschiedene Kriminalfälle lösen, an denen die Londoner Polizisten von Scotland Yard verzweifeln. Man lernt außerdem die eigenartige Figur Sherlock Holmes näher kennen, der seine gesamte Energie darauf verwendet, unerklärliche Geschehnisse oder Verbrechen aller Art aufzudecken. Wenn er angestrengt nachdenkt und in seinem Geist verschiedene Theorien ausarbeitet, ist es ihm behilflich, dabei seine Pfeife zu rauchen. In seiner Freizeit spielt er gerne Geige. Watson übernimmt die Rolle des Ich- Erzählers und veranschaulicht dem Leser seine Gedanken und Gefühle.

Sherlock Holmes‘ Gegenspieler ist Professor Moriarty. Sir Arthur Conan Doyle schuf ihn als ein kriminelles Genie, welches Sherlock Holmes Intelligenz ebenbürtig ist. Er kommt in dem Roman „Tal des Grauens“ und der Kurzgeschichte „Das letzte Problem“ vor. In der letzgenannten Story liefert er sich mit Sherlock Holmes in den Schweizer Alpen einen Todeskampf, bei dem beide Charaktere umkommen. Dies resultierte aus Sir Arthur Conan Doyles ursprünglichem Vorhaben, seine erfolgreiche Detektiv- Serie zu beenden. Doch viele Leser waren über das abrupte Ende der Geschichten empört und schrieben dem Autor Briefe, in denen sie ihren Protest aüßerten. Aus diesem Grund ließ Sir Arthur Conan Doyle seine beliebte Romanfigur in der Geschichte „Das leere Haus“ wiederauferstehen.

Das gesamte Werk an Sherlock Holmes-Geschichten erstreckt sich über vier Romane und 56 Kurzgeschichten. Der erste Roman trägt den Titel „Eine Studie in Scharlachrot“. Dort lernt Watson Sherlock Holmes kennnen, da sie sich auf Grund der fehlenden finanziellen Mittel eine Wohnung teilen. Es ist der Beginn einer wunderlichen Freundschaft.

In den Kurzgeschichten löst Sherlock Holmes jeweils kurze Fälle, welche man auch versteht, wenn man nicht alle Kurzgeschichten liest. Also sind sie auch etwas für diejenigen, die nicht so gerne ein ganzes Buch am Stück lesen.

Meiner Meinung nach sind die Geschichten sprachlich sehr gut gestaltet. Sir Arthur Conan Doyle hat es geschafft, dass man sich so fühlt, als ob man zu der Zeit Watsons lebt, und das, obwohl die Geschichten Ende des 18. Jahrhunderts spielen.

Ich kann euch nur empfehlen, die Geschichten zu lesen. Ihr könnt euch auch ein paar der Geschichten in der Bücherei unserer Schule ausleihen.