„Klimawandel“ – in letzter Zeit hören wir dieses Wort häufiger. Aber was ist das eigentlich? Was ist das Ozonloch und wieso ist es so wichtig, CO² zu vermeiden?

Zunächst einmal muss man sagen, dass der Klimawandel eine natürliche, aber vom Menschen verstärkte Entwicklung ist. Auch ohne den Menschen würde es einen, wenn auch deutlich schwächeren, Klimawandel geben. Doch was ist der Klimawandel? Damit zu tun hat der sogenannte Treibhauseffekt. Das bedeutet, dass Sonnenstrahlen aus dem All in die Erdatmosphäre gelangen. Diese Sonnenstrahlen werden, wenn sie auf Wasser- oder Eisflächen treffen, ins All zurückreflektiert. CO² verhindert, dass die Sonnenstrahlen wieder ins All reflektiert werden. Die Sonnenstrahlen bleiben also als Wärme in der Atmosphäre und heizen die Erde auf. Deshalb ist es wichtig, CO² zu vermeiden.

Auch oft genannt wird das Ozonloch. Aber nur sehr wenige Menschen wissen, was das ist. Das Ozonloch ist über Australien und der Antarktis sehr ausgeprägt. Es ist ein Loch in der sogenannten Ozonschicht. Die Ozonschicht verhindert, dass besonders viele krebserregende Strahlen in die Atmosphäre eindringen können. Das Ozonloch wird auch durch Treibhausgase vergößert, unter anderem Methan oder Chlorverbindungen.

Es wurde nun bereits mehrmals der Begriff „Treibhausgase“ verwendet. Treibhausgas bedeutet, dass das Gas den oben erklärten Treibhauseffekt verstärkt.

Was kann man nun gegen den Klimawandel tun? Die meisten Umweltschützer kritisieren, dass die Politik nicht genug gegen den Klimawandel tue und viel mehr nötig sei.

Alle können etwas tun. Fernseher, Konsole, Computer, … all das kann man ausschalten, wenn man den Raum verlässt. Auch eine Mehrfachsteckdose kann dabei helfen, weil man alle Geräte auf einmal ausschalten kann. (Einsparpotenzial: 100 kg CO² pro Jahr). Glühbirnen in der Wohnung kann man durch Energiesparbirnen ersetzen (Einsparpotenzial pro Jahr: 50 kg CO²). Außrdm kann man mehr Gemüse essen. Tierhaltung und Transport der Tiere tragen zur CO² Produktion einen großen Teil bei (Jährliches Einsparpotenzial: 200 kg CO²). Das größte Einaparpotenzial bietet jedoch das Radfahren: Wenn man mit dem Fahrrad nur zur Schule fährt, kann bei 200 Schultagen bis zu 300 kg CO² sparen. Einen ebenso großes Einsparpotenzial bietet das Bahnfahren zum Urlaubsort. Wenn man nicht mit dem Auto fährt oder dem Flugzeug fliegt, kann man innerhalb von Deutschland pro Hin- und Rückreise ungefähr 200-300 kg CO² sparen. Ebenfalls kann man viel CO² einsparen, wenn man kein oder nur wenig Palmöl konsumiert. Es versteckt sich allerdings nicht nur hinter den Begriffen Palmöl und Palmfett. Es kann sich auch hinter den Begriffen Cetearyl Alcohol, Cetyl Alcohol, Ethylpalmitat und Fettsäureglycerid verbergen. Unter der Internetadresse https://www.orang-utans-in-not.org/images/Pdfs/Inhaltsstoffliste_Palmoel.pdf lassen sich Inhaltsstoffe mit Palmöl einsehen.

Bei all diesen Möglichkeiten kann man sehr viel CO² vermeiden bzw. einsparen. Wenn alle das tun, kann man vielleicht die Prognosen vermeiden, nach denen die Erde bald nicht mehr so ein geeigneter Planet zum Leben ist wie heute!

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