Sommerfest 2026: Der perfekte Sart in die Sommerferien!
Von Malin Krumme (8b)
Wer dachte, dass der Schlossgraben nur für Enten und Fische gedacht ist, wurde spätestens beim ersten ungeplanten Tauchgang mit dem Kanu eines Besseren belehrt!
Traditionell fand am letzten Sonntag vor den Sommerferien das alljährliche Sommerfest an der Loburg statt. Von 14 bis 18 Uhr tummelten sich die Besucher um verschiedenste Stände auf dem gesamten Gelände. Von Bühnenauftritten über Sportangebote und einen Flohmarkt bis hin zu Mitmach-Aktionen und Kinderschminken war für jeden etwas dabei. Schon bei der Parkplatzsuche war die gute Laune förmlich spürbar. Die Autos reihten sich vom eigentlichen Parkplatz bis zum Bungee–Run. Passend zur aktuellen Weltmeisterschaft begrüßte ein riesiges Fußball-Dart-Spiel jeden Besucher direkt am Eingang und lud ein, das eigene fußballerische Können unter Beweis zu stellen. Doch nicht nur dort war der sportliche Ehrgeiz sofort gepackt: Auch die „Street-Buzzer-Spiel“- und die „Devils-Dance“-Attraktion waren viel besucht. Nach dieser ganzen sportlichen Betätigung bot sich für die vielen Gäste ein Stopp an den Getränke- und Essenswagen an. Während man sein eisgekühltes Getränk und vielleicht auch eine Portion Pommes genoss, bildete das „bunte“ Bühnenprogramm ein abwechslungsreiches Highlight dieses Tages. Wenn man direkt gegenüber der Bühne den großen Stand mit seinen verschiedenen Angeboten anschaute, luden das Stand-Up-Paddling-Board, eine gemütliche Hängematte, eine Airtrack-Matte und andere Kleinigkeiten geradezu ein, sein Glück bei der Tombola zu versuchen. Aber wenn man nicht schnell genug war, wurden einem alle Lose vor der Nase weggeschnappt. „Immer wenn ich Lose kaufen wollte, hat sich eine riesige Menge um den Lostopf gebildet. Ich bin fast gar nicht durchgekommen“, berichtete eine Schülerin. Wenn man diesem Trubel kurzzeitig entkommen wollte, half ein kleiner Abstecher ins kühle Schloss, um sich die verschiedensten Gegenstände bei den dortigen Flohmarktständen anzusehen. Etwas weiter drinnen ging es jedoch direkt wieder hektisch zu, denn die Helfer und Helferinnen beim Kinderschminken hatten alle Hände voll zu tun. Von Fabelwesen bis zu einer einfachen Blume wurde alles geschminkt. „Es war so viel los, meine Kinder sind leider nicht mehr drangekommen“, erzählte eine Lehrerin über den enormen Andrang. Auch bildete sich eine lange Schlange hinterm Schloss beim Kanufahren, das für ein spaßiges Finale sorgte. Die Boote auf dem Schlossgraben waren im Dauereinsatz und verlangten volles Geschick ab. Wer am Ende jedoch dachte, das Sommerfest sei nur zum Anschauen da gewesen, wurde spätestens beim Blick in die leeren Lostöpfe und die rundum zufriedenen Gesichter eines Besseren belehrt – das war der perfekte Startschuss in die wohlverdienten Sommerferien!
Malin Krumme (8b)
