Karneval Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fastabend, Fastelovend oder Fasteleer bezeichnen manche auch als die fünfte Jahreszeit. Man feiert hier ausgelassen die Zeit vor der siebenwöchigen Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und im Christentum als Vorbereitung auf das Osterfest dient. Als Beginn der Karnevalszeit gilt oft der Dreikönigstag (6. Januar), auch genannt:

Karneval kommt von „Carne vale“, dies ist lateinisch und heißt: „Fleisch lebe wohl“. Hieran halten sich die Menschen dann – mehr oder weniger – in der folgenden Fastenzeit. Die Germanen haben sich damals schon schaurig verkleidet, um die Wintergeister zu vertreiben. Das Fest selbst war ein sehr lautes Fest und sie wollten die Götter mit Rasseln, Trommeln und mit Schellen in die Flucht treiben. Karneval kommt auch von dem römischen Saturnalienfest, an dem die Herren einen Tag lang ihre Sklaven bedienten. Die Sklaven durften Witze erzählen und Kritik äußern, wofür sie sonst bestraft wurden. Aus dieser spannenden Tradition entwickelten sich unsere heutigen Büttenreden, bei denen Menschen aus dem Volk auf die Bühne treten und mehr oder weniger lustige Reden halten.