Wie die meisten von euch bestimmt schon mitbekommen haben, ist am 14.02. endlich Valentinstag. Um euch eine Vorstellung von „dem perfekten Valentinstag“ zu geben, haben wir hier eine Vorstellung für euch. Alle, die keinen schönen Valentinstag haben/hatten, können sich hier in einen Fantasietag hineinversetzen. Viel Spaß…..Eines Mittwoch morgens (Schule fällt aus) wache ich, eingekuschelt in meine Lieblingsdecke, auf. Na super, Valentinstag! Ich finde eigentlich, dass das Schwachsinn ist, immerhin kann man seinem Partner das ganze Jahr sagen, dass man ihn liebt. Vorausgesetzt man hat einen Partner, anders als ich. Naja, bis jetzt bin ich ein glücklicher Single. Egal, was soll man machen.

Nachdem ich meine morgentliche Routine beendet habe, mache ich mich auf den Weg, um Blumen für meine Eltern zu kaufen, welche heute ihren 20. Hochzeitstag haben. In dem Laden angekommen, suche ich den perfekten Blumenstrauß…hätte ich nur vorher schon bedacht, dass alle Blumenläden überfüllt sind. In diesem Gewusel muss ich erstmal eine Verkäuferin finden. Ach, da hinten. „Können sie mir vielleicht einen schönen Blumenstrauß für meine Eltern zusammenstellen?“ „Ja natürlich, einen Moment.“

Ein wenig später kommt sie mit einem prächtigen Blumenstrauß zurück. Zuhause angekommen bereite ich alles für ein romantisches Frühstück meiner Eltern vor. Mist, ich hab vergessen eine Vase für die Blumen zu kaufen. Schnell noch zum Porzellanladen. 

In der hintersten Ecke des Ladens habe ich die perfekte Vase gefunden. Ich habe gerade bezahlt und will schnell aus dem Laden laufen… *KLIRR!*
In genau diesem Moment krache ich mit einem, nebenbei sehr gutaussehendem, Jungen zusammen. Wie es auch nicht anders zu erwarten war, fällt die Vase auf den Boden und zerspringt in 1000 Teile. „Kannst du nicht aufpassen wo du hinläufst?“ Das war echt das letzte was ich jetzt noch gebrauchen konnte. Ich bin doch eh schon zu spät dran. „Sorry, ich habe nicht aufgepasst“, sagt er und hilft mir auf. „Die Vase ist hin“, meine ich nur. Anstatt mich zu bedanken, muss ich ihm natürlich auch noch Vorwürfe machen, was auch sonst. „Sollen wir gemeinsam eine neue kaufen? Ich bin übrigens (denkt euch hier den Namen eures Schwarms).“ „Ich bin (euer Name). Nein, jetzt habe ich auch keine Zeit mehr, ich muss in zehn Minuten zuhause sein.“ „Soll ich dich dann nach Hause begleiten“, fragt er. „Ja wenn es dich nicht stört.“ Ja, das habe ich gerade so gerettet. Jetzt werde ich von einem gutaussehenden Typen nach Hause gebracht, hätte besser gar nicht kommen können. Die Vase ist zwar kaputt, aber ein Glas geht bestimmt auch.

Da er selber noch nicht los muss, bietet er mir seine Hilfe an. Zuhause angekommen bereite ich mit (Name des Schwarms) die letzten Kleinigkeiten vor und lade ihn dann ein, mit in mein Zimmer zu kommen. Dort unterhalten wir uns und kommen uns auch ein Stück näher. Während wir uns über sein letztes Fußballspiel unterhalten, rückt er näher an mich heran. Dabei fällt mir auf, dass er unglaublich schöne Augen hat. Ich erzähle ihm von meinen Hobbys, während ich beobachte wie sein Blick von meinen Augen zu meinen Lippen wandert. Ich würde nur zu gerne wissen, was er gerade denkt. Wahrscheinlich…Bevor ich meine Gedanken weiterführen konnte, bewegt er seinen Kopf immer mehr zu mir hin. Er legt seine Hand behutsam auf meine Wange und rutscht mit seinem Körper an mich heran. Noch kurz zuvor hätte ich an alles mögliche denken können, doch jetzt ist mein Kopf komplett leer. Es gibt nur noch ihn und mich und diesen Moment. Er dreht seinen Kopf leicht nach rechts und kommt immer näher…und dann geschieht es. Zärtlich berühren sich unsere Lippen. Der Kuss ist atemberaubend schön und ich kann alles um mich herum vergessen.

Wir verbrachten den Rest des Tages zusammen und ich hätte mir keinen besseren Valentinstag vorstellen können.

Eine Geschichte von Annika Bröckers und Clara Hermersdorfer