Am Samstag, den 19.01.2019, kamen bei eisigen Temperaturen Schüler, Eltern und Lehrer zusammen, um ein Biologie-Projekt an der Loburg voranzutreiben.

Die größte Aktion war dabei wohl die Gestaltung der Streuobstwiese (diese wurde bereits im Vorfeld von der NABU begleitet). Es wurden Sträucher und Bäume geschnitten, und Steine wurden abtransportiert. Auf dieser Streuobstwiese sollen demnächst Insekten und die Blütenentwicklung beobachtet werden und irgendwann können dort vielleicht auch mal Schafe grasen, also rundum ein Paradies für Tiere. Der Vorteil einer Streuobstwiese ist, dass sie gut für die Umwelt ist (sie kommen ohne Pestizide zurecht), sie den Lebensraum für viele verschiedene Tiere darstellt, und dass sie über einen langen Zeitraum Obst liefert. Ein Nachteil ist höchstens, dass sie nur sehr wenigen Tierarten geeigneten Lebensraum bringt.

Ein weiteres Projekt war außerdem die Gestaltung eines „Grünen Klassenzimmers“. Dafür wurde die Hecke im Inneren des Labyrinths neben der großen Sporthalle entkernt. Im „Grünen Klassenzimmer“ können wir zukünftig draußen Unterricht machen, das ist vor allen Dingen in den Jahreszeiten, wo man Vögel und andere Tiere beobachten kann, von Vorteil. Außerdem wurden am Samstag noch drei weitere Projekte/Arbeiten vollführt. Das war zum einen die Freischneidung des Schulteiches, die Bildung eines Lehrpfades (mit Hilfe großer Steinplatten) und die Vorbereitung der Beete der Garten-AG. Letzteres war aufgrund des Frostes besonders schwierig.

Alle Aktionen sollen uns helfen, die Umwelt besser zu verstehen, und besonders das Projekt Streuobstwiese sorgt für ein Stück mehr Natur hier bei uns an der Loburg.

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Helfer und Helferinnen!

Hier ein paar Eindrücke vom Tag: